Bewertung des integrativen Konzeptes Onkologie


Das hier vorgestellte Integrative Konzept Onkologie zur supportiven Therapie bei onkologischer Behandlung hat die Zielsetzung, durch eine sinnvolle Zuordnung biologischer Zusatztherapien eine Reduzierung der Toxizität der onkologischen Behandlung (Operation, Chemotherapie, Radiotherapie) und damit eine Verbesserung der Therapieergebnisse bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität der Patienten zu bewirken.

Dabei werden von mir nur solche Präperate eingesetzt, deren Wirkspektrum durch wissenschaftliche Grundlagenuntersuchung aufgeklärt wurde, bei denen der Hauptwirkstoff bekannt und standardisiert ist und Ergebnisse von klinischen Studien vorliegen.

Integratives Konzept Onkologie

Die Bewertung einer Therapiemassnahme muss sich am Nutzen für die Patienten orientieren. Der Nutzen einer Therapie wird in qualifizierten klinischen Studien gemessen. Die Ergebnisse klinischer Studien geben den Grad von Evidenz an, den die Anwendung eines Medikaments hat. Das in dieser Übersicht dargestellte Integrative Konzept Onkologie einer komplementären Therapie erreicht für wesentliche Komponenten wie Selen und Mistellektine einen hohen Grad von Evidenz. Der liegt für die Wirksamkeit von Selen in Bezug auf die Prävention von Tumorerkrankungen und für eine Verbesserung von Immunfunktionen unter onkologischer Therapie auf dem Niveau von Ib. Mistellektine erreichen vor allem bezogen auf ihre Fähigkeit, Nebenwirkungen von Chemotherapie zu verhindern, einen Evidenzgrad von IIb. Der Evidenzgrad der verschiedenen Peptidpräperate hat nicht den gleichen Sicherheitsgrad, sie rangieren deshalb auf dem Niveau von IIIa (siehe nachfolgende Tabelle).

Evidenzgrad


  • Selen
  • Thymus Peptide
  • Thymus-Milz-Peptide
  • Leber-Milz-Peptide
  • Misteltherapie
  • Behandlung von
        Fatigue
  •